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Weekend Reader 52 28 DEZ 14

The Beauty of Code

Bücher dieser Art muss man einfach lesen. Anders als die bereits bekannten Exemplare wie Beautiful Code, Coders At Work oder The Pragmatic Programmer verlässt der Autor Vikram Chandra die Disziplin Softwareentwicklung und schlägt Brücken zu Schriftstellerei und anderen Künsten.

Both essays and lines of code are meant – before all else – to be read and understood by human beings.

Dann gibt es noch die, die sich nichts weniger als Poesie zum Ziel gesetzt haben.

Top 10 Programmiersprachen 2014

Nicht der TIOBE-Index oder GitHub-Statistiken und auch keine Umfragen bilden die Grundlage für dieses Ranking. Gooroo hat für ihre Top-10 über 4 Millionen Stelleninserate nach gefragten Skills untersucht. Das Ergebnis zeigt SQL an der Spitze, was kaum überrascht – wie schon Winston Churchill treffend gesagt haben soll (Quelle: jOOQ):

SQL is the worst form of database querying. Except for all the other forms.

JavaScript auf Platz zwei hingegen liefert sicher Stoff für erbitterte Gefechte konstruktiven Gedankenaustausch.

WIRED’s 10 Most Hardcore Tech Stories of 2014

Hardcore? Na ja, vielleicht für Wired-Leser. Lesenswert sind die Artikel allemal.

Die Entstehung einer HTTPS-Verbindung

Ein Handshake (22) erst mal. Wie funktioniert der Heilige Gral der sicheren Kommunikation? Ein Blick hinter die Kulissen der Technik (auf Wire Ebene!) und Mathematik, wobei die letztere vorsichtig dosiert wird. Theoretisch ist das dahinterliegende System absolut sicher, das vor allem dank der Humorlosigkeit der Mathematik. In der Praxis hat es aber so seine Tücken. Aber nur keine Sorge:

If you have nothing to hide, you have nothing to fear.

The World Is Not Falling Apart

Auch wenn die Nachrichten eine andere Sprache sprechen, zeigen die hier analysierten Zahlen, dass wir in einer friedlicheren Welt leben als je zuvor. Eindrücklich finde ich die einfache Visualisierung der 1000 Jahre Kriegsgeschichte in 5 Minuten, bei der die Schrecken der beiden Weltkriege deutlich werden.

Wenn ich mal Zeit habe

Erstelle ich mir meinen eigenen Font. So richtig viel Zeit, meine ich.

Masterplan für den ersten Lamborghini

Apropos Zeit. Ich fahre einen Skoda. Turbo!! 😉

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Weekend Reader 50 18 DEZ 14

Typografie in Alien

Dave Addey beschäftigt sich in seinem Blog mit der Frage, wie Typografie in Sciencefiction-Filmen eingesetzt wird. In diesem Post nimmt er einer meiner Lieblingsfilme unter die Lupe: Alien. Und wie er das macht. Die im Film gezeigten Schriftarten und Symbole analysiert er akribisch auf Herkunft und Bedeutung. Abgerundet wird der Artikel mit Verweisen auf weitere interessante Seiten zu dem Thema.

Auch sehr lesenswert ist seine Auseinandersetzung mit dem Film Moon, wo er sich nicht einmal von Sam Rockwells Hintern ablenken läst:

I’ve had a closer look, but I can’t see any typography:..

If there’s no typography, then I’m afraid we’re just not interested.

Wer da noch an einen Zufall glaubt, hat wahrscheinlich das umwerfende Filmposter einfach noch nicht gesehen.

PS: Wenn das Internet nicht für solche Sachen erfunden wurde, dann weiss ich es auch nicht.

Conference-Buddy

Das Ergebnis unseres Lernprojekts (Motto „only after dark“ 😉 ) hat die erste Prüfung recht gut bestanden. Beim SBB-internen Event „Developer Day“ kam sie zum ersten Mal zum Einsatz und wurde von ca. 120 Besuchern benutzt. Und wie das so ist, kam beim Essen der Appetit auf mehr. So gibt es viele gute Ideen für die Weiterentwicklung. Mehr dazu später in einem eigenen Beitrag…

It is I, Skeletor

Für die, die es verpasst haben. Skeletor hat für kurze Zeit Honda übernommen. Na ja, zumindest die Twitter-Steuerzentrale. Ich fand die Aktion ziemlich gelungen. Obwohl der PR Stunt schon eine Weile zurück liegt, sind noch Spuren zu finden #skeletortakeover.

Triple Paranoia

Oh, das hätte ich vielleicht nicht lesen sollen. Backup-Pläne entwickeln sich schneller als man denkt zu einer „Der Weg ist das Ziel“ Sache. Seid gewarnt.

Farewell, Dr. Dobb’s

Nach 38 Jahren wird auch die Online-Ausgabe des Entwicklermagazins Dr. Dobb’s eingestellt. Somit bleibt nur noch das c’t, das mich an die Anfänge meiner Karriere erinnert. Schade.